Frische und Greentec - das passt zusammen!
Der Großmarkt startet Bremens größtes Solarprojekt


(links) Martin Günthner, Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen
(rechts) Uwe Kluge, GF Großmarkt Bremen GmbH


Bremen. Wenn in Deutschland nach den Spätnachrichten die letzten Fernseher ausgehen, beginnt im Großmarkt Bremen bereits der neue Tag. In einer der größten Drehscheiben für Frischeprodukte in Deutschland herrscht ab 0.00 Uhr Hochbetrieb: „Dann geht es bei uns zu wie in einem Ameisenhaufen“, sagt Geschäftsführer Uwe Kluge.

Tatsächlich strömen Frischeprodukte wie Obst und Gemüse, Fisch oder auch Schnittblumen, Topfpflanzen und viele weitere natürliche Güter in riesigen Mengen in die Hallen des Großmarkts an der Weser.
Wenn man Frische im Namen trägt, dann ist es daher nur konsequent, findet Kluge, dass man sich auch bei der Energieversorgung für die Umwelt verantwortlich fühlt, aus der diese Güter bezogen werden. In der Hauptsache ist das die Gegend rund um Bremen, mit einem Einzugsbereich von etwa 100 Kilometern.


Foto: Tjark Worthmann

Die Leitung des Großmarkts hat sich deshalb dafür entschieden, 50.000 Quadratmeter Dachfläche zunächst an die WIRSOL SOLAR AG zu verpachten, damit das Unternehmen sie zur Erzeugung klimaschützender Energie verwenden kann. „Wir sind der Meinung: Frische und Greentec – das passt zusammen“, kommentiert Kluge die Entscheidung. Mit der Inbetriebnahme wird die Anlage dann ab 30. Juni  2010 von einer Fondsgesellschaft der PT Erneuerbare Energien GmbH als Investor übernommen.

Künftig wird die Solaranlage auf den Dächern des Bremer Großmarkts ein Megawatt Strom pro Jahr produzieren und ins öffentliche Netz einspeisen. Das entspricht einer eingesparten Kohlendioxid-Menge von etwa 900 Tonnen pro Jahr, oder anders gesagt: Einem Güterwaggon mit sieben Waggons voller Steinkohle.


Foto: Tjark Worthmann

Abgesehen davon, dass das Engagement sich durch die Pacht auch finanziell lohnen kann, sind für die Leitung des Bremer Großmarktes andere Überzeugungen entscheidend: „Für uns ist es ein Beitrag, den wir gerne leisten. Und auch unsere Kunden, die schon wegen ihrer Berufe ein besonderes Verhältnis zur Natur haben, honorieren das sehr.“

Für den Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen, Martin Günthner, übernimmt der Großmarkt Bremen zukünftig sogar eine klare Vorreiterrolle beim Thema globaler Klimaschutz: „Solarenergie ist die Energieform der Zukunft. Mit dem Wechsel hin zu Erneuerbaren Energien setzt der Großmarkt ein Signal für die gesamte Region.“ Denn in Bremen und Umgebung gebe es viele ungenutzte Dachflächen, die sich zur Produktion von umweltfreundlicher Energie eignen.
Die Photovoltaikanlage ist die größte Solaranlage in Bremen.


Foto: Tjark Worthmann

Auch WIRSOL-Vorstand Stefan Riel sieht ein gewaltiges Potenzial: „Insbesondere bei vielen Betrieben in der Region gibt es hervorragende Bedingungen.“ Aufgrund der Energie-Einspeisevergütung sind konstante Preise für einen Zeitraum von 20 Jahren staatlich garantiert. Die Investition sei zudem alles andere als ein Wagnis, sagt Riel: „Wenn das Dach in Ordnung ist, liegt das Risiko faktisch bei null.“ 

Solaranlage Großmarkt Bremen:  Zahlen, Daten, Fakten

Investitionssumme             3,4 Mio. Euro
Bauzeit                               6 bis 8 Wochen
Installierte Leistung           1026,18 kwp
Dachfläche                         50.000 Quadratmeter
Energieertrag                    933.823 kwh pro Jahr
Co2-Einsparung                 900 Tonnen pro Jahr
Modulanzahl                      5701
Wechselrichter                   86

Die Presseinformation als PDF

Fernsehbericht Radio Bremen TV
"buten un binnen Magazin"
1:11 Min.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 
 
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